Die Wahl des Ausbildungsberufs: ein wichtiger Schritt

Jeder Ausbildungsberuf ist anders. Egal, ob dich dein Werdegang in die technische, kaufmännische oder logistische Richtung führen soll: Bei der Erwin Quarder Gruppe begleiten wir dich gerne in deine berufliche Zukunft und sehen dich bereits ab deinem ersten Azubi-Tag als vollwertiges Teammitglied. Informiere dich im Folgenden über die verschiedenen Ausbildungen, die du bei uns antreten kannst.

Interviews mit unseren Auszubildenden

Interview Industriekaufmann 

INTERVIEW MIT JONATHAN

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
Ich war mein Leben lang eigentlich immer mehr der Denker als der Handwerker, deshalb lag es für mich nahe, einen Beruf ausüben zu wollen, bei dem ich vor allem meinen Kopf mit einbringen muss. Da ich mich auch nicht früh auf einen spezifischen Bereich festlegen wollte und am liebsten so viele verschiedene Eindrücke wie möglich erhalten wollte, machte die Ausbildung zum Industriekaufmann nur Sinn. Die Möglichkeit alle kaufmännischen Bereiche eines Betriebes zu durchlaufen und damit ein Unternehmen als funktionierenden Komplex verstehen zu können, interessierte mich sehr.

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?
Um ehrlich zu sein, mache ich alles Mögliche. Von dem Anlegen neuer Bewerber, über das Tätigen von Bestellungen, bis zur Erstellung von Produktionsaufträgen ist wirklich alles dabei. Da ich bisher auch erst in meiner dritten Abteilung bin habe ich auf jeden Fall noch einiges Neues vor mir.


Was ist das Besondere an Deinem Betrieb?
Das Besondere an meinem Betrieb ist die stark praxisbezogene Ausbildung. Ab dem ersten Tag wird man eingebunden und in den Büroalltag reingeworfen. Man lernt mit Stress, Neuerungen und Eigenverantwortung umzugehen, was ungemein hilfreich für die eigene berufliche Zukunft, aber auch für die persönliche Entwicklung ist. Hiermit ist nicht gemeint, dass man allein gelassen wird, sondern vielmehr, dass man relativ früh Verantwortung übernehmen kann. Zudem ist der offene und respektvolle Umgang absolut hervorzuheben. Man wird direkt als Teil des Teams aufgenommen und hat bereits nach wenigen Tagen das Gefühl schon Jahre im Betrieb zu sein.

Wie ist der Unterricht an der Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Momentan ist es so, dass ich zweimal pro Woche zur Schule gehe. Dabei habe ich einen langen Tag und einen halben Schultag, nachdem ich noch in das Unternehmen fahre. Besonders wichtig sind in dem Ausbildungsberuf zum Industriekaufmann (m/w/d) die Fächer Geschäftsprozesse und Steuerung und Kontrolle. In diesen lernen wir zurzeit das Buchen von Geschäftsfällen per Hand und all das, was für ein Unternehmen wichtig ist, wie es funktioniert und was für das Funktionieren gebraucht wird.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche bisher erfüllt?
Ich habe mir erhofft, dass ich Einblicke in die verschiedenen Abteilungen bekomme, da dann auch mithelfen kann und anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten kann. Diese Hoffnungen haben sich vollkommen erfüllt, bisher sogar mehr als ich erwartet hätte. Die Einbindung und die Übergabe von Verantwortung haben mich überrascht, aber sorgen dafür, dass es nie langweilig wird.

Was war bis heute das größte Highlight Deiner Ausbildung?
Man kann nur schwer ein großes Highlight raussuchen. Die erste Bestellung rauszuschicken, das erste Mal mit einem Kunden zu verhandeln oder den ersten Fertigungsauftrag in die Produktion zu geben. Das waren alles coole Momente.

Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?
Die Erwin Quarder Gruppe hat generell ein Interesse daran die im eigenen Haus ausgebildeten Kräfte weiter zu beschäftigen und in das Unternehmen zu integrieren. Zudem werden Weiterbildungen und Studiengänge unterstützt, sodass man die Richtung einschlagen kann, die man sich für den eigenen Werdegang wünscht.

Was würdest Du einem neuen Azubi mit auf den Weg geben?
Einfach mit Neugierde in die jeweiligen Abteilungen gehen, sich auch mal Dinge zu muten, die man sich vielleicht sonst nicht direkt getraut hätte und generell sich nicht verrückt machen. Das wird schon gut klappen.

Interview Fachkraft Lagerlogistik

INTERVIEW MIT NADINE

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
Ich wollte keine Ausbildung, wo ich nur eine Tätigkeit ausübe und als Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) hat man in jeder Hinsicht Abwechslung. Außerdem hat man soziale Kontakte. Darüber hinaus wird der Beruf „Fachkraft für Lagerlogistik“ sozusagen überall gebraucht.

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?
Hauptsächlich bin ich derzeit im Lager am Kommissionieren und Ab- und Beladen. Nebenbei übernehme ich auch Büroarbeiten z.B. das Anmelden von Paketen und TMC-Ware und das Einscannen von Lieferscheinen.

Was ist das Besondere an Deinem Betrieb?
Über eine Leiharbeitsfirma habe ich in der Produktion vom Werk 3 gearbeitet, wo mir die Arbeit mit den Kollegen (m/w/d) sehr viel Freude bereitet hat.
Durch die Stellenausschreibung habe ich gemerkt wie viele Ausbildungsberufe es in der Firma gibt. Ich habe mich nach 2-3 Jahren auf die Ausbildungsstelle „Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)“ beworben. Da habe ich dann einen Probearbeitstag gehabt und so festgestellt, dass es ein mega tolles Team ist und ich wusste: „Hier gehöre ich hin.“ (So ein Gefühl habe ich bis dato noch nie gehabt.)

Wie ist der Unterricht in Deiner Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Die Unterrichtsfächer: LGP (Lagerlogistische Geschäftsprozesse), OGU (Organisation des Güterumschlags), WBP (Warenbezogene Prozesse)
45 Minuten dauert eine Unterrichtsstunde. Informationen erhalten alle Schüler fast wöchentlich über eine E-Mail des Schulleiters oder über die Klassenlehrer im Unterricht oder über Microsoft Teams.
 

Was hast du von Deiner Ausbildung erwartet und wurden Deine Wünsche bisher erfüllt?
Ich habe mir ein tolles Team in einem tollen Betrieb gewünscht, wo ich täglich mit Freude hinfahre, mit den Kollegen lache, dass sich alle respektieren und mit Respekt behandeln und jeder hilft, wenn Hilfe gebraucht wird. Außerdem habe ich mir gewünscht, dass jeder offen spricht, wenn was nicht passt und man immer jemanden Fragen kann, wenn man Fragen hat.
Ja, für mich haben sich meine Wünsche erfüllt.

Was war bis heute dein größtes Highlight Deiner Ausbildung?
Den Staplerschein bestanden, LKW beladen, Transporter beladen, einlagern, kommissionieren, Sonderaufgaben & Bürotätigkeiten
Ich kann mich nicht beschweren. Für mich ist jeder Tag meiner Ausbildung ein Highlight.

Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?
Weiterbildung zum Betriebswirt (kann man auch schon während der Ausbildung machen),
die Übernahme nach Ausbildungsende vom Betrieb

Was würdest Du einem neuen Azubi mit auf den Weg geben?
Sag nicht nein, bevor Du es nicht versucht hast. Fehler macht jeder mal, aber aus Fehlern lernt man. Halte den Kopf oben, denn Aufgeben ist keine Option. Gib´ Dein Bestes, wenn es wirklich der Beruf ist, den Du ausüben möchtest. Jede einzelne Minute ist es Wert, wenn man Spaß bei der Arbeit hat und man Ausbilder und Kollegen hat, die verständnisvoll sind.

Interview Elektroniker

INTERVIEW MIT SVEN-ERIC

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
Ich habe mich für den Ausbildungsberuf entschieden, da die Aufgabenbereiche und Lehrinhalte bezüglich den Gebieten der Elektronik vielfältig und umfangreich sind.

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?
Das Verlegen und Anschließen von Leitungen, sowie das Verdrahten von Schaltschränken gehört zu meinen Hauptaufgaben.

Was ist das Besondere an Deinem Betrieb?
Das Besondere an meinem Betrieb ist die Mischung aus der Arbeit in der Ausbildungswerkstatt und an den Anlagen. Außerdem ist die Nähe zum Anlagenbau eine Besonderheit.

Wie ist der Unterricht in Deiner Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Der Berufsschulunterricht findet blockweise statt und die wichtigsten Fächer sind „Errichten und Betreiben von Energieverteilungs- und Gebäudeanlagen“ (EBEG) und „Errichten und Betreiben automatisierter Anlagen“ (EBAA).

Was hast du von Deiner Ausbildung erwartet und wurden Deine Wünsche bisher erfüllt?
Ich habe das Erlernen von Grundkenntnissen und Fähigkeiten der Elektronik erwartet, diese Erwartungen haben sich erfüllt.

Was war bis heute dein größtes Highlight Deiner Ausbildung?
Mein größtes Highlight war die Elektroinstallation in der neuen Ausbildungswerkstatt zu machen.

Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?
Nach der Ausbildung möchte ich mich definitiv weiterbilden, ich bin mir allerdings noch nicht sicher in welcher Form dies geschehen wird.

Was würdest Du einem neuen Azubi mit auf den Weg geben?
Ich würde einem neuen Azubi als wichtige Voraussetzungen Sorgfalt und Ausdauer mit auf den Weg geben.

Elektroniker
Elektroniker für Automatisierungstechnik (m/w/d)

Du liebst filigranes Arbeiten an elektrischen Produkten? Hier lernst du Programmieren, Verdrahten, Löten und vieles mehr.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Berufsschulort: Carl-Severing-Berufskolleg Bielefeld
Berufsschulunterricht: 2 Tage / Woche
Weiterbildungsmöglichkeit: Praxisintegriertes Studium, Meister, Techniker, fachbereichsbezogene Weiterbildung

Elektroniker bt
Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)

Du möchtest gleichzeitig die Feuerwehr und Detektiv im Elektrobereich sein? Hier lernst du, Störungen zu finden und zu beheben.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Berufsschulort: Leo-Sympher-Berufskolleg Minden
Berufsschulunterricht: Blockunterricht
Weiterbildungsmöglichkeit: Praxisintegriertes Studium, Meister, Techniker, fachbereichsbezogene Weiterbildung

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Fachinformatiker für Systemintergration (m/w/d)

Eines deiner Hobbys ist das Arbeiten am PC? Hier machst du deine Skills zum Beruf und tauchst in die IT-Welt ein.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Berufsschulort: Berufskolleg Lübbecke
Berufsschulunterricht: 1,5 Tage / Woche
Weiterbildungsmöglichkeit: Praxisintegriertes Studium, Betriebswirt, Fachwirt, fachbereichsbezogene Weiterbildung

Fachkraft lagerlogistik
Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)

Du liebst Abwechslung und kannst dich nicht zwischen Büro und Handwerk entscheiden? Hier bekommst du beides.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Berufsschulort: Berufskolleg Lübbecke
Berufsschulunterricht: 1,5 Tage / Woche
Weiterbildungsmöglichkeit: Praxisintegriertes Studium, Betriebswirt, Fachwirt, fachbereichsbezogene Weiterbildung

Industriekaufmann
Industriekaufmann & -kauffrau (m/w/d)

Abwechslungsreiche Ausbildung gesucht? Hier lernst du alle kaufmännischen Bereiche kennen: ob Einkauf, Verkauf, Personal oder Buchhaltung.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Berufsschulort: Berufskolleg Lübbecke
Berufsschulunterricht: 1,5–2 Tage / Woche
Weiterbildungsmöglichkeit: Praxisintegriertes Studium, Betriebswirt, Fachwirt, fachbereichsbezogene Weiterbildung

Industriemechaniker
Industriemechaniker (m/w/d)

Du möchtest große Maschinen und Anlagen bauen? Hier lernst du alle notwendigen Skills von Montage über Reparatur bis Demontage.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Berufsschulort: Berufskolleg Lübbecke
Berufsschulunterricht: 1–2 Tage / Woche
Weiterbildungsmöglichkeit: Praxisintegriertes Studium, Meister, Techniker, fachbereichsbezogene Weiterbildung

M A
Maschinen- & Anlagenführer (m/w/d)

Du möchtest am Tagesende sehen, was Du geschafft hast? Hier erlernst du die Produktion mit unseren Fertigungsmaschinen und -anlagen.

Ausbildungsdauer: 2 Jahre
Berufsschulort: Berufskolleg Lübbecke, Standort Espelkamp
Berufsschulunterricht: 1–2 Tage / Woche
Weiterbildungsmöglichkeit: Praxisintegriertes Studium, Meister, Techniker, fachbereichsbezogene Weiterbildung

Mechatroniker
Mechatroniker (m/w/d)

Du liebst den mechanischen, aber auch den elektrischen Bereich? Hier kombinierst du das Beste aus beiden Welten.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Berufsschulort: Leo-Sympher-Berufskolleg Minden
Berufsschulunterricht: Blockunterricht
Weiterbildungsmöglichkeit: Praxisintegriertes Studium, Meister, Techniker, fachbereichsbezogene Weiterbildung

Verfahrensmechaniker
Verfahrensmechaniker (m/w/d)

Die Mischung aus Mechanik und Kochen klingt interessant? Hier lernst du, die richtigen Zutaten und Verfahren für unsere Produktion zu finden.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Berufsschulort: August-Griese-Berufskolleg Löhne
Berufsschulunterricht: 2 Tage / Woche
Weiterbildungsmöglichkeit: Praxisintegriertes Studium, Meister, Techniker, fachbereichsbezogene Weiterbildung

Werkzeugmechaniker
Werkzeugmechaniker (m/w/d)

Metall ist dein Werkstoff? Hier lernst du, wie du damit umgehst, um Präzisionswerkzeug nach Maß herzustellen.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Berufsschulort: Berufskolleg Lübbecke, Standort Espelkamp
Berufsschulunterricht: 1–2 Tage / Woche
Weiterbildungsmöglichkeit: Praxisintegriertes Studium, Meister, Techniker, fachbereichsbezogene Weiterbildung

Du möchtest lieber praxisnah studieren?