Interview Industriemechaniker (m/w/d)

Interview mit Leon Berg

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
Durch ein Praktikum in meiner Schulzeit durfte ich feststellen, dass ich ein großes Interesse an technischen/mechanischen Berufen habe, in denen es viel Abwechslung gibt und eine gewisse Verantwortung zu tragen gilt. Durch Internetrecherchen gefiel mir dann die Ausbildung zum Industriemechaniker (m/w/d) bei der Erwin Quarder Gruppe am besten.

 

Welche Aufgaben übernimmst du hauptsächlich?
Zu meinen Hauptaufgaben gehört in erster Linie das Montieren von Baugruppen, d.h. zusammenbauen nach Zeichnung, Besprechungen mit Konstrukteuren, Änderungen an Bauteilen vornehmen mithilfe der Fräsmaschine, Drehmaschine oder Bohrmaschine und vieles mehr.

 

Was ist das Besondere an Deinem Betrieb?
Das Besondere an meinem Betrieb ist meiner Meinung nach das Arbeitsklima. Alle Kollegen verstehen sich gut, man kann oft Späße machen, aber auch in schwierigen Situationen kann man immer auf die Hilfsbereitschaft der Kollegen vertrauen.

 

Wie ist der Unterricht in Deiner Berufsschule organisiert und welche Fächer sind besonders wichtig?
Der Unterricht an der Berufsschule findet meist (je nach Ausbildungsjahr) 1-2-mal die Woche direkt vor Ort in Espelkamp statt. Durchschnittlich hat man dann 6-8 Schulstunden pro Tag. Als Industriemechaniker (m/w/d) benötigt man allerhand theoretische Grundlagen für die Praxis, daher sind beispielsweise Fächer wie Mathematik, Fertigungsprozesse, Montageprozesse oder Automatisierungsprozesse wichtiger als Sport und Deutsch.

 

Was hast du von Deiner Ausbildung erwartet und wurden Deine Wünsche bisher erfüllt?
Mein Wunsch war immer, dass ich meine gesamte Ausbildung nicht in ein- und demselben Raum verbringe und dort Übungsaufgaben mache, sondern möglichst viel von der Firma zu sehen bekomme, bei dem Aufbau von anlagen dabei sein kann, bei der Produktion mithelfen kann und dass ich ein Teil vom Team werde. Meine Wünsche wurden alle erfüllt.

 

Was war bis heute dein größtes Highlight Deiner Ausbildung?
Das größte Highlight meiner Ausbildung erlebe ich zurzeit immer häufiger. Es ist der Moment, wenn man die selbstmontierte Baugruppe in einer Anlage wiederfindet und sieht, wie sie funktioniert.

 

Welche Perspektiven hast du nach der Ausbildung?
Nach der Ausbildung hat man bei guter Leistung die Chance übernommen zu werden und als Facharbeiter (m/w/d) zu arbeiten. Außerdem kann man dann studieren (bei ausreichendem Schulabschluss) gehen, Industriemeister (m/w/d) der Fachrichtung Metall oder Techniker (m/w/d) der Fachrichtung Maschinentechnik werden.

 

Was würdest Du einem neuen Azubi mit auf den Weg geben?
Grundsätzlich sollte man Lust auf den Beruf haben, den man anstrebt, da einem sonst die Ausbildung keinen Spaß macht. Wenn das allerdings passt, wird man eine coole Zeit erleben, die man genießen sollte. Dir stehen auf jeden Fall gute Beschäftigungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, da Fachkräfte in diesem Bereich gebraucht werden. Beim Industriemechaniker (m/w/d) sind die Noten nicht immer entscheidend, viel wichtiger ist das Gesamtpaket aus Theorie und Praxis.